Crazy Cherry

Bereits in den frühen Kinderjahren habe ich die kreative Ader in mir entdeckt und so ging es los mit dem Zeichnen und Nachempfinden von Ölbildern. Mein damaliger Lieblingskünstler war Salvatore Dali. Daneben standen aber immer mein technisches Interesse, meine Bastelleidenschaft und die Faszination für Computer Hard- und Software. Mit dem ersten unvermeidlichen Zusammentreffen mit Photoshop 5, 3D Studio Max 3.1 und Maya 4.0 ging es denn richtig los… nachdem Filme wie Toy Story und co. auf den Markt kamen. Ich habe erste digitale Ideen entwickelt. Es war soweit, die Bundeswehrzeit, auf die ich, als absolut Gewalt hassender Mensch, schon mal gar kein Bock hatte, stand vor der Tür. Es kam, wie es kommen musste, nachdem ich durch Zufall gehört hatte, dass das Kompanielogo eine schlechte Druckqualität besaß, setzte ich mich in meiner Freizeit hin und bastelte es neu. Die Kompanieführung war von dem Ergebnis begeistert und übernahm meinen Entwurf 1zu1 und nutzt es auch heute noch nach über 10 Jahren. Das war der Startschuss meiner Karriere als Grafiker. Da ich mich unterdessen bis auf das Kleinste mit der Tätoowierkunst auseinandersetzte war mein zeichnerisches Geschick so groß geworden, dass meine Kollegen als die ersten echten Auftraggeber auftraten. T-Shirts, Tattooentwürfe und Videos waren die Folge. Parallel dazu arbeitete ich mittlerweile in der Kompanieführung als IT-Systemadministrator und konnte da mein technisches Interesse und Geschick voll ausschöpfen, sodass man mich bei der Bundeswehr nicht mehr gehen ließ. Nach vier Jahren wurde mir die Bundeswehr jedoch zu viel, andauernd Übungen bei beschissenem Wetter und mögliche Auslandseinsätze am laufenden Band, ich sagte mir, jetzt ist Schluss. Da meine Ideen und Entwürfe stets gefragt waren und meine Kenntnisse in den entsprechenden Programmen als IT-Systemadministrator bei der Bundeswehr fortgeschritten sind, habe ich nach dieser Zeit eine Stelle als Grafik-Webdesigner und Systemadministrator im Egestorfer Hof, einem vier Sterne Hotel und Restaurant in der Lüneburger Heide, wo ich ursprünglich herkomme, angenommen. Dort waren kreative Ideen stets gefordert, da der Egestorfer Hof erfolgreich auf individuelle, einzigartige und hochwertige Werbung setze und immer noch setzt. Mein Tagesablauf bestand darin Printmedien zu gestalten, die hauseigene Website zu verwalten und während dessen meinen Kopf in den Kabelsalat des Firmenservers zu stecken, zwecks einer Generalüberholung. Von Kunden wurden meine Werbemittel gerne als Andenken mitgenommen. Dies hat mich angespornt weiter am Ball zu bleiben und meine Kenntnisse insbesondere im Bereich Combusion, Grafik-Webdesign und digitale Fotografie auszubauen. In Kiel, seit 2013 angekommen, begann ich als Grafikdesigner bei einem Kieler Verlag und Konzertveranstalter und konnte meine Kenntnisse im Grafik-Webdesign und der digitalen Fotografie weiter ausbauen. Leider stellte ich nach einiger Zeit fest, dass in dem Betrieb kein künstlerischer Freiraum zum kreativen Gestalten vorhanden war. Und so habe ich meine Idee mit Cherry-Art, die bereits 2010 entstand, in die Tat umgesetzt: Kreative und gestalterisch anspruchsvolle Kommunikationsmedien schaffen, mit denen sich meine Kunden erfolgreich von der Masse absetzen. Hand in Hand mit dem Kunden, und zwar vom Konzept bis zur Fertigstellung. Von der groben Skizze über Layout, Fotos und Text bis zum fertigen Produkt. Jetzt gibt`s was auf die Augen, das meine Kunden immer wieder umhaut.